Mitglied der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V.

Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg

Über Uns

Es ist keine Schande hinzufallen, es ist eine Schande nicht mehr aufzustehen ...
mit dieser Erkenntnis finden viele Menschen den Weg in unseren Freundeskreis.

Freundeskreise sind Gesprächsgruppen, in denen sich Suchtabhängige und deren Angehörige zusammenfinden. Wir treffen uns, weil wir erkannt haben, dass es uns hilft, miteinander zu reden - regelmäßig, am gleichen Ort, zur selben Zeit und meistens wöchentlich. Wir reden offen über unsere Krankheit (seit 1968 ist Alkoholismus durch ein Urteil des Bundessozialgerichtes als Krankheit anerkannt).

Wir sitzen in der Regel im Kreis, zur Förderung der Kommunikation. So hat jeder die Chance, den Anderen wahrzunehmen. Jeder wird so angenommen wie er ist. Wer über sich und sein Leben reden kann, setzt sich mit seiner Lebensgeschichte auseinander.

Unser Ziel ist es, zufrieden abstinent zu leben. "Nur" trocken zu sein ist nicht genug. Das Nein-Sagen zum Alkohol macht stark und selbstbewusst und ermöglicht es, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

Wir gehören zum Landesverband der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Württemberg mit Sitz in Laichingen. Zu unserer Gemeinschaft in Württemberg zählen heute 120 Freundeskreise mit 240 Gesprächsgruppen.

Viele Betroffene finden allein schon durch den regelmäßigen Besuch unserer Freundeskreisgruppe den Weg in ein abstinentes Leben.

Willkommen sind bei uns Menschen, die Probleme haben mit:

  • Alkohol
  • Medikamente
  • Drogen
  • Spielsucht
  • Medien und weiteres

Diese Gemeinschaft bedeutet für mich:

„Ein offenes Ohr, Verständnis, Hilfsangebote und das Gefühl  „Du bist nicht allein“ das sind für mich die Freundeskreise“. (Zitat eines Betroffenen)

„Schon früh war mir klar, dass mit dem Alkoholkonsum meines Mannes etwas nicht in Ordnung war. Von der Ahnung bis zum Handeln war ein weiter Weg. Die Freundeskreis-gemeinschaft hat mir zu einer Klarheit  über eine Krankheit verholfen, die ich bisher nicht kannte und auch in meiner Familie nicht vermutet hatte.“ (Zitat einer Angehörigen)

„In dieser Gemeinschaft erfahre ich Wärme, starken Zusammenhalt und kann meine Probleme erzählen. Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, geht mir das lange durch den Kopf – hätte ich niemanden zum Reden, wäre ich schon rückfällig geworden.“ (Zitat eines Betroffenen)