Beitrag zum Thema Mediensucht von Bruno Brockmann

Ich habe mich in den letzten Tagen einmal etwas mehr mit dem Thema Mediensucht befasst.

Der Begriff Mediensucht beinhaltet verschiedene Süchte:

-Onlinesucht (z.B. soziale Netzwerke) 

-Online Chatsucht

-Online Sexsucht

-Online Spielsucht

 

In den Berichten und Beiträgen, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, wird diese Sucht als eine Abhängigkeit bezeichnet, von der viele Kinder und Jugendliche betroffen sind.

Dies stimmt durchaus, aber der Großteil der Abhängigen sind vor allem Erwachsene.

Auch ist das Thema Mediensucht nicht so einfach von der Hand zu weisen und zu sagen: "Diese Sucht gibt es nicht". Dafür ist die Problematik einfach zu umfangreich.

Auch Angehörige brauchen sich nicht hilflos zurückzuziehen. Auch für sie gibt es Hilfe und Unterstützung im ihrem schwierigen Kampf um Ehe/ Partnerschaft, Kinder und Familie.

Die Angebotene Hilfe ist oftmals nicht ganz einfach umzusetzen, und kostet Angehörige sehr viel Kraft. Ist die Hilfe bei Kindern und Jugendlichen noch verhältnismäßig leicht durch  z.B. konsequent durchgeführte Verbote und Nutzugsbeschränkungen der digitalen Medien, so wird es deutlich schwieriger, je älter die betroffene Person ist. 

Es wird wohl kaum einer von den Erwachsenen oder älteren Jugendlichen zulassen, dass man  seinen Umgang mit den digitalen Medien kontrolliert.

Es ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache das Internet gänzlich zu verteufeln, und aus dem Leben zu verbannen. Wir sollten einen bewussten und umsichtigen Umgang mit diesem Medium pflegen.

Nutzen wir das Internet bzw. digitale Medien bei der Arbeit oder auch für andere Zwecke in einer angemessenen Dauer und Umfang ohne negative Auswirkungen auf die eigene Person oder deren Umfeld ist dies, meiner Meinung nach, vollkommen in Ordnung.

Aber wenn wir uns nur zum Zeitvertreib und aus Langeweile davor aufhalten kann man   unbemerkt in die Abhängigkeit geraten. Dafür ist das Angebot im Netz einfach zu umfangreich. Ein Anzeichen der Internetsucht ist, wenn man sein Leben nach dem Internet ausrichtet statt das Internet nach seinem Leben.

 

Hilfe und Unterstützung gibt es auch auf der Seite:

www.aktiv-gegen-mediensucht.de/